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Untergang fürn Arsch? Barca siegt 4:0 gegen Milan

Der FC Barcelona straft mich und alle Kritiker lügen und verhaut den AC Mailand nach 0:2 im Hinspiel - Messi mal zwei und Jordi Alba hängt so ein bisschen
 
Unbegreiflich, diese Katalanen! Die zuletzt in diesem Blog veröffentlichten Unkenrufe eines möglicherweise anstehenden Untergangs der Dominanz des FC Barcelona wurden heute zumindest vorerst wieder zu den Akten gelegt, auf dass die Staubschichten sie noch ein paar Jahre bedecken sollen.
 
Zwar ging nach dem Pokalaus auch der zweite Clasico gegen Real Madrid in der Liga am darauffolgenden Wochenende verloren, doch heute konnte der Klassenprimus der Primera Division auf beeindruckende Art und Weise ein 0:2 aus dem Hinspiel durch ein 4:0 gegen den AC Mailand zurechtbiegen. 
Iniesta spielte mit Xavi auf der Acht, was Barca -zumindest in Hälfte zwei (die erste habe ich nicht gesehen) - eine unglaubliche Kombinationssicherheit im Zentrum verschaffte. Auf den Flügeln spielten Villa und Pedro. Interessant zu sehen: Jordi Alba spielte bei eigenem Ballbesitz so etwas wie einen links hängenden Sechser, stand also sehr tief und eng neben den Innenverteidigern. Für Barca-Verhältnisse ist es milde gesagt eine Sensation, wenn der Außenverteidiger bei eigenem Ballbesitz nicht schon fast an der Torauslinie steht. Warum also diese ungewohnte Stellung?
Möglicherweise sollte er Mascherano und Piqué im Spielaufbau eine zusätzliche Anspielstation bieten - also das tun, was sonst Busquets gerne mal macht, wenn er sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt. Dadurch hatten Xavi und Iniesta die Ballsicherheitsmaschine Busquets als Dreieckspartner im zentralen Mittelfeld, was Milan es noch schwerer machte, Zugriff zu bekommen.
 

 http://images.football365.com/12/11/800x600/Jordi-Alba-Celta-Vigo_2855904.jpg
 
Da Alba sich so in der offensiven Grundformation nicht um Höhe und Breite kümmern konnte, wurde Pedro an die Außenbahn gebunden. Was auch untypisch für Barca ist, da die Außenstürmer eigentlich durch Läufe nach innen die Lücke der falschen Neun Lionel Messi schließen sollen. Auf der anderen Seite spielte Dani Alves übrigens den gewohnten Hara-Kiri-AV und David Villa suchte entsprechend seinem Naturell die Schnittstellen und das Zentrum.
Das soll nicht bedeuten, dass Jordi Alba in diesem Achtelfinale ohne Offensivdrang ausgestattet war: Wenn der Angriff über seine Seite lief, stieß er des Öfteren mit gehörigem Tempo über den Flügel und wühlte die ganze italienische Abwehr auf. Außerdem erzielte er das entscheidende 4:0, allerdings eine Kontersituation über rechts mit einer Hereingabe von Sanchez in die Mitte, wo Alba schlicht und ergreifend die Gunst des Moments und Milans offene Abwehr nutzte.
Wegen seiner taktischen Disziplin, seinem Willen, seinen Usain-Bolt-mäßigen Flügelläufen und dem Tor zum 4:0 für mich der Mann der zweiten Halbzeit. Ansonsten: Messi halt.
 
 
12.3.13 23:27


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Zeichen des Untergangs? - Barcelona verliert völlig verdient auch gegen Real

Warum eine Ära der absoluten Dominanz und Herrschaft zu Ende gehen kann, warum Strukturen und Ideale, die zuvor noch als das höchste erstrebenswerte Gut gegolten haben, Stück für Stück ihre Unantastbarkeit verlieren – es scheint stets unmöglich, die eine plausible Erklärung zu finden.

Beispielsweise streiten sich Historiker über die Ursachen des Untergangs des römischen Reiches. Schaut man sich zu dem Thema den Eintrag bei „Wikipedia“ an, findet man zwei mögliche Ursachen: „Primär innere Faktoren (strukturelle Probleme, 'angebliche Dekadenz') oder der Druck durch äußere Angreifer“.

Zum eigentlichen Thema: Der FC Barcelona hat am Dienstagabend das Rückspiel des Copa del Rey – Halbfinals gegen den Erzrivalen Real Madrid mit 1:3 verloren. Soweit das Ergebnis. Dass die Übermannschaft aus Katalonien auch mal Spiele verliert, ist nichts, was ihrem Status als Fußballideal in der Vergangenheit Abbruch getan hätte. Sogar ein Jahr ohne Titel in Champions League und Meisterschaft (2012) schien die Mannschaft nur noch stärker zu machen. Immerhin spielen sie in der Liga momentan – ähnlich dem FC Bayern in Deutschland – in ganz anderen Sphären als der Rest, zu dem auch Real Madrid gehört.

Völlig verdiente Niederlage des FC Barcelona

Nur war dies keine typische Barcelona-Niederlage. Es war nicht so wie das 1:2 in der Gruppenphase der Champions League gegen Celtic Glasgow, als Barca in der zweiten Halbzeit auf 93% Ballbesitz kam und die Schotten die Schotten zum Strafraum dicht machten und darauf vertrauten, dass kein Ball durchrutschen würde. Es war auch nicht so wie schon manch andere Clasicos, in denen Real vor allem zu Beginn mit enorm hohem Laufaufwand vorne presste und alles auf ein frühes Tor durch einen schnellen Ballgewinn setzte, spätestens in der zweiten Halbzeit aber wieder hinterherlaufen musste.


Es war schlicht und ergreifend eine völlig verdiente Niederlage des FC Barcelona, der seinem Gegner in allen Faktoren, die man gemeinhin als spielentscheidend betrachtet, unterlegen war: Torgefahr, taktische Disziplin, spielerische Dominanz. Ja, Real Madrid hat das Spiel dominiert. Die Katalanen kamen zwar oft bis zum 16er, doch es wirkte so, als hätte Real nie wirklich Probleme damit, sie an torgefährlichen Aktionen zu hindern. Das einzige was Barca blieb, war der hohe Ballbesitzanteil – geschenkt. Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi rannte sich so oft fest, dass die Frage erlaubt war, wer auf dem Platz denn nun die egozentrische Diva darstellte – Cristiano Ronaldo, wie regelmäßig behauptet wird, oder Messi. Ronaldo erzielte zwei Treffer, bestach durch unwiderstehliche Antritte und disziplinierte Defensivarbeit.

Ich habe das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League des FC Barcelona beim AC Mailand nicht live gesehen. Doch auch hier berichteten die Medien von einem verdienten 2:0-Sieg der Italiener und dass Barcelona zwar mehr Ballbesitz hatte und das Spielgerät auch in typischer Manier laufen ließ, sich jedoch keine wirkliche Torchance erspielte.

Die Anzahl der Partien, in denen dem alles überragenden Spiel des FC Barcelona Paroli geboten werden konnte, scheint sich zu häufen, die Qualität des Gegenmittels scheint zu steigen. Spätestens wenn der AC Mailand die Katalanen aus der Königsklasse wirft, wird die Welt sich fragen, ob die Ära der absoluten Dominanz des FC Barcelona sich nicht langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Und wenn es so kommt, dann sind die Fragen nach dem Grund dafür nicht weit.

Geht die Dominanz der Katalanen auf ihr Ende zu?

Womit wir wieder beim römischen Reich sind: Sind es innere Faktoren, die den Anfang vom Ende einläuten? Spielt die Mannschaft nicht mehr so gut wie noch beim Champions League - Titel 2011? Was in den Spielen gegen Milan und Real fehlte, war die finale Aktion in die Tiefe, die letzte Torgefahr. Auch aussichtsreiche Ballgewinne durch das berüchtigte Barca-Pressing waren Mangelware. Oder liegt der Grund im „Druck durch äußere Angreifer“ (Wikipedia)? Möglicherweise haben inzwischen die Klubs aus der zweiten Startreihe aufgeholt und die ehemaligen Alleinstellungsmerkmale Barcelonas und der spanischen Nationalmannschaft - „Tiki-Taka“ und Angriffspressing – beherrschen mittlerweile deutlich mehr Vereine auf ähnlichem Niveau. Des Weiteren könnte es sein, dass nach all den Jahren der Hilflosigkeit (seit dem Europameistertitel Spaniens 2008) angesichts dieser technisch-taktischen Überlegenheit nun mehr Trainer ein probates Gegenmittel gegen diesen Spielstil gefunden haben. Vielleicht gar ein Gegenmittel, das nicht nur mit einer gehörigen Portion Glück zum Sieg führt, sondern vielmehr mit taktischer Disziplin.

Bitte nicht falsch verstehen: Nichts liegt mir ferner, als einen Untergang der Fußballherrschaft des FC Barcelona heraufbeschwören zu wollen. Wenn ein Sport von einer Mannschaft bestimmt wird, die die absolute Kontrolle als Ideal hat, sich in romantischer Weise in jeder Sekunde der Schönheit und Perfektion des Spiels verschreibt, dann ist das etwas Wunderbares. So kann man selbst dem Laien erklären: Das ist Fußball in Perfektion, so sollte es aussehen. Und der Laie wird es sich angucken und sagen: Ja, die spielen wirklich besser als alle anderen.

Und wenn es wirklich so kommen sollte, dass die fußballerische Evolution in den nächsten fünf, sechs Jahren den FC Barcelona und alle Verein, die diese Philosophie des schönen Spiels als ihr Ideal erklären, zu einer aussterbenden Spezies machen wird, lege ich als erster einen Trauerkranz ans Grab. Denn wie der neue Fußball dann auch immer aussehen mag: perfekter, dominanter und schöner kann er nicht werden. Denn es ist ausgeschlossen, dass eine Mannschaft den FC Barcelona schlägt, in dem sie besser kombiniert und die größere Kontrolle über den Ball besitzt.

27.2.13 00:59


Kopf durch die Wand besiegt Blödheit - Benfica Lissabon vs Vfb Stuttgart

Nach einer solchen Ansprache ("Stuttgart wird kein Problem für uns werden") des Heimtrainers muss man ja eigentlich damit rechnen, dass die Auswärtsmannschaft sich aufbäumt, das erste Tor macht und vollkommen verdient mit 1:0 in die Pause geht. Dann kann man ebenfalls damit rechnen, dass die Heimmannschaft sich besinnt und alles nach vorne wirft. Nicht damit zu rechnen ist, dass diese vermeintliche Champions-League-reife Truppe den absolut stupidesten Brecherfußball bietet, ständig in Konter reinläuft, und das Spiel aber trotzdem am Ende gewinnt. Der Grund dafür kann nur eines sein: Blödheit oder Unvermögen des Vfb Stuttgart, einem Ballgewinn einen schnellen Konter mit Torabschluss folgen zu lassen. Es war immer das selbe Bild: Benficas Innenverteidiger in Ballbesitz, der Ball rollt von links nach rechts durch die Kette ohne das auch nur einmal ein Kurzpass in die Tiefe zu einem der 6er gesucht wird, denn die stehen wie der Rest der Mannschaft an der Strafraumkante. Irgendwann wird der Ball dann, meistens hoch in Richtung Strafraum gedrischt, der Spieler der dann an den Ball kommt legt direkt ab. Das nennt sich dann Spielaufbau. Meistens bekam der Vfb dadurch gute Ballgewinne, aber was so Leute wie Träsch oder Harnik dann mit der Kugel veranstalten, ist nicht bundesligawürdig, der sofortige Ballverlust erfolgt prompt. Teilweise einfachste Bälle hätten zu einer guten Kontersituation geführt.
Klare Sache von selber Schuld! Das Spiel hätte nach 60 Minuten entschieden sein können ,wenn der Vfb Stuttgart die nötige Spielintelligenz bei Kontersituationen gezeigt hätte.
18.2.11 15:56


Auch Maschinen machen Fehler - Arsenal London vs FC Barcelona

92 % von den gefühlten tausend Pässen der Katalanen kamen bei ihrem Mitspieler an, 64 % der Spielzeit war Barcelona in Ballbesitz, was eher schon ein durchschnittlicher Wert für die Kurzpassmaschine Barca darstellt. In der ersten Hälfte spielten Xavi, Messi, Iniesta, Villa und co mit dem Team von Arsene Wenger teilweise wie eine Katze mit ihrer Beute. Dreifache Doppelpässe zwischen Xavi und Messi, die strikte Weigerung von Dani Alves eine Flanke von außen in die Mitte zu bringen, dann das erneute lustige Tici Taca nach hinten über die Kette um Piqué und Abidal, die sofortige Rückeroberung des geliebten Spielgeräts von den überforderten Londonern nach einem der seltenen Ballverluste. All das sah nicht nur maschinell und perfekt aus, sondern auch bisweilen etwas überheblich. Denn neben dem ganzen Kombinationsspiel hatten die Katalanen auch noch mehrere Chancen, die 1:0 Führung noch auszubauen. Und das beste dabei: Arsenal London machte ein gutes Spiel in dieser ersten Hälfte, versuchte mitzuspielen, hatte ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten. Aber die Ballsicherheit von Barca, die Arsene Wenger so gerne auch seiner Mannschaft einflößen würde, fehlte leider, was zu besagten Ballverlusten führte. Was in Hälfte eins so perfekt wirkte, verlor im zweiten Durchgang an Glanz. Barca verwaltete und das war er, der Fehler in der Maschinerie, die so vielleicht gegen zweitklassige spanische Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel nicht auffallen, wohl aber gegen Arsenal. Jetzt muss die Maschine Gas geben im Camp Nou. Fakt ist, dass die Art und Weise, wie Barca in der ersten Hälfte von London spielte, eine ziemlich sichere Siegesgarantie darstellt, wenn man sie über 90 Minuten durchhält. Fakt ist aber auch, dass selbst diese Jahrhundertmannschaft manchmal zum Schlendrian neigt und auch unter Druck gesetzt werden kann. Arsenal und Wenger haben die Chance mit dem Weiterkommen am Thron Barcas als Maß aller Dinge im Fußball zu kratzen. Denn schon letztes Jahr ist das Tici Taca am knallharten, rasanten Konterfußball von Inter Mailand vollkommen verdient zerschellt.
18.2.11 15:38





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